Betrachtungen zum Buch „Gekaufte Journalisten“ von Udo Ulfkotte

„Ich habe früher [1986 bis 2003] selbst für renommierte ‚Qualitätsmedien‘ wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) gearbeitet. Ehrlich gesagt: Heute schäme ich mich dafür.“ So ist im Buch „Gekaufte Journalisten“ zu lesen. „Ich habe vor vielen Jahren schon den Bestseller ‚So lügen Journalisten‘ über das Mediengeschäft veröffentlicht“, schreibt Ulfkotte dort lapidar über das Buch aus dem Jahr 2001. Kein Wort darüber, dass er sich auch dafür schämt. Es ist bei Kopp immer noch (als DVD) im Angebot. Und auch für die vielen anderen desinformierenden Bücher schämt er sich offenbar nicht.

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Stimmungsmache gegen Muslime

Nicht alle Medien des deutschen Mainstream, nicht alle deutschen Journalisten, aber doch sehr viele haben jahrelang Vorurteile gegen den Islam und gläubige Muslime verbreitet und bedient. Aber seit Beginn der Dresdner Pegida-Aufmärsche im Oktober bilden sie zusammen mit den Politikern der staatstragenden Parteien eine fast komplett geschlossene Empörungsfront. Wie dünn der frisch aufgetragene Lack ist, zeigt sich dennoch immer wieder.

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Staatliches Schweigekartell (Oury Jalloh)

Am heutigen Mittwoch jährt sich der Tod des Flüchtlings Oury Jalloh zum zehnten Mal. Wieder werden Aktivisten in Dessau mit einer Demonstration an ihn erinnern. Immer mehr Indizien verleihen ihrem Slogan »Oury Jalloh – das war Mord!« Gewicht. Vieles spricht inzwischen für ein Verbrechen. junge Welt hat sich noch einmal auf Spurensuche begeben. Das Ergebnis: Übersehene Fakten, zweifelnde Experten, mauernde Staatsanwälte, offenbar ruhiggestellte Zeugen und ein Blick in politische und menschliche Abgründe.

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Über PEGIDA und anderes „Grobzeug“…

Linke Gegendemonstranten: Gutmenschler mit Hohlbirne.

Gestattet mir ein paar höfliche Fragen: Müsst Ihr wirklich über jedes Stöckchen springen, das euch ein mehrmals vorbestrafter »Ex-Knastbruder und seine ausländerhassenden, faschistoiden, progressiv-debilen PEGIDA-Lemminge hinhalten?

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Herbert Schui über elitäre Menschenfeindlichkeit

Wie gelingt es der herrschenden Klasse immer wieder, die Sympathie breiter Schichten der Bevölkerung für ihre Politik zu gewinnen, obwohl diese sich letztlich gegen ihre eigenen Interessen richtet? Mit dieser Frage haben sich linke Theoretiker verschiedener Denkrichtungen seit jeher intensiv befasst. Der emeritierte Ökonomieprofessor und Exbundestagsabgeordnete der Linkspartei Herbert Schui unternimmt es in dem Band »Politische Mythen und elitäre Menschenfeindlichkeit«, diesen Erscheinungen analytisch auf den Grund zu gehen.

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Volkszorn auf Knopfdruck

Warum glauben Zehntausende Menschen, dass ihnen – in einer nahezu migrantenfreien Stadt (0,1 Prozent Muslime) – die »Islamisierung« drohe? Die »Systemparteien« und »-medien«, die auf den Aufmärschen regelmäßig gegeißelt werden, standen in Wahrheit an der Wiege der Bewegung. »Niedrige Abschiebezahl lockt Flüchtlinge an«, ist so eine typische Schlagzeile. Sie stammt aus Springers Welt, es könnte auch anderswo her sein.

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Die christlichen Wurzeln des Nationalsozialismus

War der Nationalsozialismus eine anti-christliche, moderne Ideologie? Ein Fremdkörper in der europäischen Gesellschaft gar? Waren die Verführer und Anhänger dieser Lehre Neuheiden, die der traditionellen, abendländisch christlich geprägten Kultur fernstanden? Und insbesondere, wo lassen sich die Ursprünge des nationalsozialistischen Antisemitismus ausmachen? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, müssen zuerst diese abendländischen Traditionen umrissen werden.

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