Verkaufsidee des Tages: Gekaufte Demos

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) berichtete nun, Crowds on Demand habe so etwas wie eine offizielle Preisliste herausgegeben: »600 Dollar für Fakepaparazzi bei einem Geburtstagsdinner. 3.000 Dollar für einen Flashmob. 10.000 Dollar für eine wochenlange politische Demonstration. Und zwischen 25.000 und 50.000 für eine Kampagne.« Es gebe einen »Wachstumsmarkt«, verriet Swart der US-Zeitschrift The Atlantic: Proteste.

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Mobilmachung im Mehringhof

Am 2. August 2013 veröffentlichte der Hamburger Strafrechtler und Rechtsphilosoph Reinhard Merkel in der FAZ einen Text zum damals seit zwei Jahren in Gang gehaltenen Krieg in und gegen Syrien. Der Westen sei «schuldig«, meinte der Jurist, weil er die Wandlung des Widerstands gegen die syrische Regierung »zu einem mörderischen Bürgerkrieg ermöglicht, gefördert, betrieben hat«. Diese Strategie sei eine Variante dessen, was seit der Invasion des Irak im Jahr 2003 »demokratischer Interventionismus« heiße. Das sei die verwerflichste Spielart: »Nicht so sehr, weil sie neben dem Geschäft des Tötens auch das Risiko des Getötetwerdens anderen zuschiebt. Eher schon, weil sie die hässlichste, in jedem Belang verheerendste Form des Krieges entfesseln hilft: den Bürgerkrieg.«

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Sonderbericht über die eskalierende Lage in Mazedonien

Lasst uns erst einmal Folgendes festhalten – gleichgültig, welche dieser Gruppen (oder mehrere davon) verantwortlich ist – keine bewaffnete albanische Gruppe würde einen Finger krümmen ohne das ‘OK’ der Amerikaner. Das ist absolut entscheidend. Sie haben nie unabhängig vom US-Kommando gehandelt, und werden es nicht tun.

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Erklärung des Botschafters der Bolivarischen Republik Venenzuela in der Bundesrepublik Deutschland, 12. März 2015

Am 09. März einen 2015 hat Barack Obama ein Präsidialdekret aufgrund der „[…] außergewöhnlichen Bedrohung für die Außenpolitik und nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten durch die Situation in Venezuela“ erlassen. Die „nationale Sicherheit“ der USA ist von Staaten gefährdet, die sich weigern sich den USA zu unterwerfen.

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Der Dokumentarfilm »Lauffeuer« begibt sich auf Spurensuche nach dem Pogrom in Odessa

Am Mittwoch präsentierte das Videokollektiv im Berliner Kino Moviemento erstmals »Lauffeuer«. Der Film von Ulrich Heyden und Marco Benson ist ein bedrückendes Zeugnis über das Pogrom von Odessa am 2. Mai 2014 und der erste deutschsprachige Dokumentarfilm darüber. Damals wurden im und um das Gewerkschaftshaus mindestens 46 Menschen von Faschisten ermordet. Angehörige sprechen von mehr als hundert Opfern; sie starben im Feuer, wurden zu Tode geprügelt, erschossen oder »verschwanden«.

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Über PEGIDA und anderes „Grobzeug“…

Linke Gegendemonstranten: Gutmenschler mit Hohlbirne.

Gestattet mir ein paar höfliche Fragen: Müsst Ihr wirklich über jedes Stöckchen springen, das euch ein mehrmals vorbestrafter »Ex-Knastbruder und seine ausländerhassenden, faschistoiden, progressiv-debilen PEGIDA-Lemminge hinhalten?

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Im Gewirr von Geheimdiensten und Terrorgruppen (AQIM)

Bereits in seinem letzten Buch über Amerikas Krieg gegen Terror in Afrika aus dem Jahr 2007 erklärte er die algerische Regierung und die USA zu Mitverantwortlichen für die Entführungen von Europäern in der Sahara. Heute verfügt Jeremy Keenan, der auch als Vermittler bei AQIM-Geiselnahmen fungierte, über neue Informationen und ist mehr denn je davon überzeugt, dass die Terroristen mit dem algerischen Geheimdienst, dem Département du Renseignement et de la Sécurité (DRS) zusammenarbeiten.

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Die Ukraine nach der „Wahl“: Wirtschaftliche Demontage, Sozialkahlschlag und Bürgerkrieg

http://www.imi-online.de/2014/06/03/die-ukraine-nach-der-wahl/ IMI-Analyse 2014/018b Die Ukraine nach der „Wahl“: Wirtschaftliche Demontage, Sozialkahlschlag und Bürgerkrieg von: Jürgen Wagner | Veröffentlicht am: 3. Juni 2014 Am 7. Mai 2014 überwies der Internationale Währungsfonds (IWF) die erste Tranche der zugesagten Finanzhilfen, die angeblich dem … Weiterlesen

Der Wunderheiler: Bulatow im Brutkasten – Wie der Krieg gebrütet wird

So geht die offizielle Version: Jede Stelle seines Körpers tue ihm weh, sagt Dmytro Bulatow im Krankenhaus; seine Entführer hätten ihm sein “Gesicht zerschnitten, ein Stück Ohr abgeschnitten, gedroht, ein Auge auszustechen, ihn zusammengeschlagen, ihn gekreuzigt und an eine Tür genagelt”. (…) Allerdings: Bei näherem Hinsehen, das sich die Leitmedien aus respekt vor dem Schmerz des Opfers kollektiv sparen, tauchen Ungereimtheiten auf.

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USAID muß ihr Moskauer Büro schließen

http://www.jungewelt.de/2012/09-20/023.php20.09.2012 / Ausland / Seite 7 Schluß mit lustigUS-amerikanische Regierungsbehörde muß ihr Moskauer Büro zur Finanzierung russischer Oppositionsgruppen schließenVon Knut Mellenthin Rußland hat die US-amerikanische Regierungsbehörde USAID aufgefordert, zum 1. Oktober ihr Moskauer Büro zu schließen und ihre Tätigkeit im … Weiterlesen