Die Strategie der kommunistischen Bewegung im antifaschistischen Kampf

Mit der Bestimmung, der Faschismus an der Macht sei die offene, terroristische Form der Herrschaft der reaktionärsten und am meisten imperialistischen Elemente des Kapitals, also der von Georgi Dimitroff so formulierten Charakterisierung der faschistischen Herrschaft durch die Kommunistische Internationale, hat das Bemühen um ein exaktes Faschismusverständnis und um eine richtige antifaschistische Strategie ein auch heute – recht genau 80 Jahre später – gültiges und für uns nutzbringend verwendbares Ergebnis gebracht.

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Führungsspitze der ehemaligen DDR-Streitkräfte warnt vor Krieg

Etwa 100 Generäle der vor 25 Jahren aufgelösten Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR haben sich angesichts der Ukraine-Krise mit einem Friedensappell an die Öffentlichkeit gewandt. Unmittelbarer Anlass sind die Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus. Zu den Unterzeichnern gehören zwei ehemalige Verteidigungsminister, drei Generaloberste, 19 Generalleutnante sowie 61 Generalmajore sowie etliche Admiräle.

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»Und schon haben wir den dritten Weltkrieg …«: Gespräch mit Generaloberst a.D. Horst Stechbarth

Eigentlich wollte ich ja kein Gewehr mehr in die Hand nehmen – aber nachdem die Bundeswehr in die NATO eingegliedert worden war, sah das für mich anders aus: Wir mussten besser als die NATO-Armeen sein, damit es keinen Krieg gibt. Das ist uns auch weitgehend gelungen.

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Erklärung des Botschafters der Bolivarischen Republik Venenzuela in der Bundesrepublik Deutschland, 12. März 2015

Am 09. März einen 2015 hat Barack Obama ein Präsidialdekret aufgrund der „[…] außergewöhnlichen Bedrohung für die Außenpolitik und nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten durch die Situation in Venezuela“ erlassen. Die „nationale Sicherheit“ der USA ist von Staaten gefährdet, die sich weigern sich den USA zu unterwerfen.

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Kann man eine Äquidistanz zu USA / Russland veranworten?

Muss die Welt nicht froh sein, dass es endlich wieder ein starkes Njet gegen die imperialistischen Interventionen gibt? Muss die Welt nicht froh sein, dass die USA/NATO endlich wieder ein Gegenüber haben, das sie ernst zu nehmen gezwungen sind? Träumten die Imperialisten am Ende des Warschauer Paktes nicht davon, nun endlich die ungestörte Weltherrschaft zu haben?

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Gespräch mit Rolf Gössner über Massenüberwachung, Geheimdienste, die Untätigkeit der deutschen Bundesregierung und widerständige Whistleblower

https://www.jungewelt.de/faulheit-arbeit/%C2%BBes-geht-um-pr%C3%A4ventive-herrschaftssicherung%C2%AB »Es geht um präventive Herrschaftssicherung« Gespräch mit Rolf Gössner über Massenüberwachung, Geheimdienste, die Untätigkeit der deutschen Bundesregierung und widerständige Whistleblower Markus Bernhardt 12.12.2014   Die Internationale Liga für Menschenrechte verleiht im Rahmen eines Festaktes, der am 14. Dezember in … Weiterlesen

Demo vor Spiegel-Redaktion

http://www.jungewelt.de/2014/08-07/025.php 07.08.2014 / Medien / Seite 15 Heute: Demo vor Spiegel-Redaktion Hamburg. Für den heutigen Donnerstag ruft das Hamburger Friedensnetz in Kooperation mit der Hamburger Mahnwache zu einer Demonstration vor dem Gebäude des Nachrichtenmagazins Der Spiegel in Hamburg auf. Motto: … Weiterlesen

Ein Friedensdekalog als Antwort an den Bundespräsidenten

Wer Frieden will, muss friedliche Mittel einsetzen. Wir schlagen im Folgenden deshalb Schritte auf einem Wege zu einer friedlicheren Welt vor. Das sind keine Maximalforderungen der Friedensbewegung, sondern Schritte die der regierenden großen Koalition zuzumuten sind, in einer globalen Situation die zur Lösung ihrer großen Probleme Kooperation statt Konfrontation entwickeln muss.

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Jürgen Todenhöfer: Brief an Bundespräsident Gauck

LIEBER HERR BUNDESPRÄSIDENT, Sie fordern, dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch. Wissen Sie wirklich, wovon Sie reden? Ich bezweifle es und habe daher vier Vorschläge (…)

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Brief an Niedersachsens Innenminister Pistorius

Monika und Otto Köhler Brief an unseren Innenminister Lieber Herr Pistorius, wir haben uns gefreut, daß Sie als Niedersächsischer Mi­nister für Inneres und auch Sport uns mit einer Urkunde »zum seltenen Fest der Goldenen Hochzeit« im Dezember Ihre »herzlichen Glückwünsche« … Weiterlesen

Imperialistischer Frieden

Im September 1915 fand in dem Schweizer Ort Zimmerwald eine Konferenz von Sozialisten mit dem Ziel statt, die Sozialistische Internationale neu zu organisieren. Für die zweite Konferenz in Kiental vom 24. bis zum 30. April 1916 schrieb Lenin Thesen zu einigen Fragen, die laut Beschluß dort diskutiert werden sollten.

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Was alles auf der Strecke bleibt

Kinderträume bleiben auf der Strecke…Menschlichkeit bleibt auf der Strecke…Warum?

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Wir trauern um unseren Genossen

Werner Pirker

24. Oktober 1947 – 15. Januar 2014

Mit seinem unermüdlichen Wirken machte er täglich klar, was es bedeutet, Freidenker zu sein. Prägend für seine Überzeugung wurde, daß die Faschisten seinen Vater vomn ersten bis zum letzten Tag ihrer Herrschaft in Österreich ins Konzentrationslager gesperrt hatten.

Werner wäre nie in den Sinn gekommen, mit den Wölfen zu heulen, nein, auch nur das minimalste Zugeständnis an die Gegner im ideologischen Klassenkampf war für ihn völlig undenkbar. Die imperialistischen Kriegstreiber und ihre Presstituierten hatten von ihm keine Anpassungsleistung und keine Gnade zu erwarten. Für die Opfer der Gehirnwäscher grenzte seine Wirkung and Wundertätige: Er machte die Verblendenten wieder sehen.

Er hatte die Gabe, noch so komplizierte Sachverhalte begreifbar zu machen, die infamsten Verdrehungen richtig zu stellen – ein Karl Kraus des Journalismus. Werner war ein überragendes literarisches Talent und ein begnadeter Aufklärer. Bei aller Schärfe seiner Analysen und seiner Sprache war er ein freundlicher, bescheidener, warmherziger und sensibler Mensch, mit dem wir gerne diskutierten,lachten und feierten.

Wir haben einen großartigen Genossen verloren.

Deutscher Freidenker-VerbandVerbandsvorstand

Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender
Eberhard Schinck, stellv. Vorsitzender

Ein Unbestechlicher: Über Werner Pirker (2)

„Keiner formuliert so ewig jung wie er ewig Richtiges. In großer inhaltlicher Güte wie in grandioser Sprache. Er verwirklicht eine dialektische Einheit von Inhalt und Form, die ihresgleichen im Journalismus, gerade auch im linken Journalismus sucht. Mein Genosse Werner P. ist aber nicht irgendein Linker, er ist Marxist, Leninist, Kommunist, ohne in irgendeine Dogmenschublade zu passen.“

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Die soziale Frage, immer wieder – Werner Pirker ist tot

Werner war immer für Parteilichkeit. Nicht Partei für die Intellektuellen ergreifen, sondern für die Schwachen, Armen, Fix-und-Fertigen. Und damit wurde er für Freund und Feind der wichtigste Autor der jungen Welt. – Keiner schrieb die Kommentare so wie er: filigran und dialektisch, präzise und direkt.

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Konsequente Sichten: Ein Gespräch mit Werner Pirker

Der in Januar 2014 verstorbene Wiener Journalist Werner Pirker beeinflußte die linke Debatte über die Leserschaft von junge Welt hinaus. Am Rande der XVIII. Rosa-Luxemburg-Konferenz beantwortete Werner Pirker am 12. Januar 2013 dem Schattenblick einige Fragen. Hier ist dieses Interview.

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Fünf Erkenntnisse und fünf Axiomen (Thesen)

Fünf Erkenntnisse und fünf Axiomen (Thesen)   Erkenntnisse   Die menschliche Gesellschaft steckt in einer tiefgreifende Zivilisationskrise. Die Gefahren für die Weiterentwicklung der Menschheit waren nie größer als heute. Immer größere Teile der Bevölkerung bezweifeln die Relevanz des persönlichen Einsatzes. … Weiterlesen