Die symbiotische Beziehung zwischen Zionismus und Antisemitismus

Der Zionismus akzeptiert den Antisemitismus als die natürliche, normale Einstellung der nichtjüdischen Welt. Er betrachtet ihn nicht als eine verdrehte, perverse Erscheinung. Der Zionismus, durch diese Ansicht belastet, kann auf den Antisemitismus reagieren, kann ihn aber weder konfrontieren noch denunzieren oder bekämpfen.[…] Unter diesen Umständen ist die Widerwilligkeit der öffentlichen Meinung im Westen, den Zionismus zu kritisieren, zu entlarven oder zu denunzieren, durchaus verständlich, aber diejenigen, die diese Zustände friedlich annehmen, müssen sich mindestens bewusst sein, dass sie, stillschweigend, die Grundannahmen des Rassismus akzeptieren.

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Israel als Problem in der modernen Welt

Warum ist es im Westen fast unmöglich, über das Leiden von Nicht-Juden zu sprechen? Warum ist das Leid des palästinensischen Volkes in unserem Empfinden und für die Politiker im Westen so bedeutungslos? Eine Antwort darauf lautet mit Sicherheit, dass Christen und Juden eine Mythologie miteinander gemein haben: dass Jehova die Welt erschuf, dass die Juden das auserwählte Volk sind und dass ihnen ein Land versprochen wurde. Was die Bedeutung von Jesus betrifft, sind Christen und Juden offensichtlich unterschiedlicher Meinung. Aber diejenigen, die an ihn glauben, werden damit Teil des universellen ,Volkes Gottes‘, das die Erde erben wird, wenn der Erlöser nach Zion zurückkehrt. Der Islam hat keinen Platz in Gottes großem Plan.

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Hajo G. Meyer: Zionismus ist die Negation des Judentums

Nach Hajo Meyer verhalten sich Zionismus und Judentum wie Feuer und Wasser. „Zionism and Judaism are contrary to each other. Because Judaism is universal and humane, and Zionism is exactly the opposite. It is very narrow, very nationalistic, racist, colonialist, and all this. There is no ‚National Judaism‘. There is Zionism and there is Judaism, and they are completely different“, so in einem Interview mit der Website „Counterpunch“. Der Zionismus habe die Ethik des Judentums für seine politischen Zwecke missbraucht.

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Das Einfordern von Solidarität mit „jüdischen“ Kriegsverbrechen!

Ein Staat Israel, der auf Anerkennung als „jüdischer Staat“ besteht, wird sich daran gewöhnen müssen, dass jüdische Bürger weltweit für die jüdischen Kriegsverbrechen in Mithaftung genommen werden…Natürlich sind es Juden, die brutal Kinder ermorden in Gaza und das dann als Kollateralschäden abtun!

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Gasa und deutsches Mitläufertum

Liebe Freunde, da viele in Deutschland meinen, Israels Gasa-Massaker habe mit Raketen der Hamas begonnen, habe ich die Meinungs-Seite der FR dafür benutzt (heute, 1.8.), die Entwicklung der Ereignisse nochmals im Zusammenhang darzustellen. Mit separater mail leite ich einen Hilferuf … Weiterlesen

Warum kämpft Hamas trotz militärisch hoffnungsloser Unterlegenheit weiter?

Es war jedoch bisher lediglich der Haaretz-Journalist Gideon Levy, der seiner journalistischen Pflicht nachgekommen ist und uns die Hamas-Forderungen zugänglich gemacht hat: Freiheit für den Gazastreifen, keine Militäroperationen, zu Lande, zu Wasser und in der Luft, Abzug der israelischen Armee aus Gaza, damit palästinensische Bauern ihr Land bis an den Grenzenzaun zu Israel nutzen können, Freilassung von Palästinensern, die erst im Austausch für den israelischen Soldaten Gilat Shalit freikamen und dann bald wieder verhaftet wurden, die Beendigung der Blockade und Wiedereröffnung der Grenzen in Gaza, auch muss der Hafen und der internationale Flughafen unter die Kontrolle der UN gestellt werden, Erweiterung der Fischerei-Zone und Internationale Überwachung des Grenzübergangs in Rafah, Zusage einer zehnjährigen Waffenruhe und Schließung des Luftraums in Gaza für israelischen Flugzeuge, Erlaubnis für die Einwohner des Gazastreifens für die Reise nach Jerusalem, um in der Al-Aksa-Moschee zu beten, keine Einmischung in die innerpalästinensische Innenpolitik und Regierungsbildung und schließlich die Eröffnung von Gazas Industriezone.

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Israels Waffen – im Einsatz an Palästinensern getestet

Israels Waffen – im Einsatz getestet Die israelische Armee gilt als eine der besten der Welt. Von ihren Einsätzen profitiert die Rüstungsindustrie massiv, wie der Film „The Lab“ zeigt. von Hauke Friederichs, Die Zeit, 23. Dezember 2013 Shimon Naveh steigt … Weiterlesen

Über die künstliche Wassernot in Palästina

http://www.hintergrund.de/201407113165/politik/welt/die-israelis-versuchen-uns-zu-erpressen.html „Die Israelis versuchen, uns zu erpressen“ Über die künstliche Wassernot in Palästina Interview mit dem Leiter der palästinensischen Wasserbehörde, SHADDAD ATTILI, 9. Juli  2014 – Herr Attili, Sie sind Leiter der Wasserbehörde eines Landes, das viel Wasser und viel … Weiterlesen

Die Palästinenser innerhalb der grünen Linie in Aufruhr

http://www.linkezeitung.de/index.php/ausland/naher-osten/1041-die-palaestinenser-innerhalb-der-gruenen-linie-in-aufruhr Die Palästinenser innerhalb der grünen Linie in Aufruhr Geschrieben von Petra Wild Veröffentlicht: 09. Juli 2014  Zugriffe: 178   Seitdem der 16jährige Muhammad Abu Khdeir in Jerusalem von Siedlern entführt, gefoltert und bei lebendigem Leib verbrannt wurde, befinden sich … Weiterlesen

Israels Armee und Polizei gehen im Westjordanland mit rücksichtsloser Gewalt vor

In allen von Amnesty untersuchten Fällen stellten die von den israelischen Soldaten getöteten Palästinenser offenbar keine direkte und unmittelbare Bedrohung für die Sicherheitskräfte dar. In manchen Fällen gibt es Hinweise darauf, dass es sich um bewusste Tötungen handelt, was den Tatbestand eines Kriegsverbrechens erfüllen würde.

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Judith Butlers Kritik am Zionismus – ein Plädoyer für Humanität

„Du hast mir noch nicht gesagt, ob Du Juden liebst oder sie hasst“. Darwisch anwortete: »Was ich weiß, ist, dass ich Euripides und Shakespeare liebe, und gebratenen Fisch liebe ich, die Musik von Mozart, die Stadt Haifa. Und ich liebe Weintrauben, geistreiche Gespräche. Ich liebe das Obskure an ausgereifter Poesie. Aber die Juden, das ist keine Frage von Liebe oder Hass«.

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Beschluss der Staatsanwalt Basel-Stadt wegen Anzeige gegen zionistischer Propaganda

Beschluss der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt vom 2. September 1997 Aktenzeichen: S 182.96/97 ab Das Strafverfahren gegen Mitglieder des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt betreffend Rassendiskriminierung wird eingestellt wegen Fehlens des subjektiven Tatbestands. Der Anzeigesteller macht folgendes geltend: 1 a) Zionismus sei eine … Weiterlesen

Die Letzten der Semiten

http://www.linkezeitung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=15951:die-letzten-der-semiten&catid=183&Itemid=214 DIE LETZTEN DER SEMITENGeschrieben von: Joseph MassadSonntag, den 19. Mai 2013 um 18:15 UhrNachfolgende Rede hat Prof. Massad auf der 2. Palästina-Solidaritätskonferenz in Stuttgart am 11.5.2013 gehalten. Sie wurde danach auf Al Jazzera am 14.5. veröffentlicht. Heute fiel sein … Weiterlesen

Gespräch mit Hanin Zoabi über die israelische Herrenvolk-Demokratie

http://www.jungewelt.de/2011/07-23/001.php 23.07.2011 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)Inhalt »Die kolonialistische Landnahme ist immer noch nicht zu Ende« Gespräch mit Hanin Zoabi. Über die israelische Herrenvolk-Demokratie, die andauernde »Nakba« und eine demokratische Vision Interview: Werner Pirker Hanin Zoabi ist israelische Politikerin … Weiterlesen

Israel sollte seine Kinder nicht einer Gehirnwäsche unterziehen

Quelle: http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/israel-shouldn-t-brainwash-its-children-1.374155 Israel sollte seine Kinder nicht  einer Gehirnwäsche unterziehen Haaretz Editorial, 20.7.11 Das Erziehungs- und Bildungsministerium gab Vorschul-LeiterInnen und -Lehrern  für das nächste Schuljahr Anweisungen. Das erste Kapitel ist eine „Erziehung nach zionistischen, jüdischen, demokratischen und sozialen Werten“ sehr ähnlich den … Weiterlesen