Verschwörungstheorien! Oder: der Psychologisierungs-Wahn

Wo man nun Erkenntnisse nicht direkt gewinnen kann, müssen also Theorien her. Das dabei Unsinn in hoher Menge herauskommen kann, ist die Crux. Jemand, dem politische und gesellschaftliche Probleme wirklich am Herzen liegen, wird also gegebenenfalls bei der Beschaftigung damit, was zu diesen Ereignissen für Deutungen kursieren, sehr fein differenzieren und in erster Linie auf die sorgsam aufgestellten Theorien eingehen, wenn er oder sie es ehrlich meint.

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NATO-nah und parteiisch ‒ die andere Seite von Amnesty International

Es gibt auf alle Fälle gute Gründe auch die Berichte von AI sehr kritisch zu lesen und wie bei jeder Quelle, die politischen Interessen und Einflussnahmen zu berücksichtigen, die eventuell im Spiel sind – ganz besonders wenn es sich um Staaten außerhalb des westlichen Lagers handelt.

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Soziopathologie in der deutschen Medienwelt

Folgende Journalisten haben drei unschuldige Menschen, Mohammed Atta, Marwan Alshehhi und/oder Ziad Jarrah, ohne jeglichen Beweis der Teilnahme am Massenmord vom 11. September 2001 beschuldigt und als „Todespiloten“, „Terrorpiloten“ oder „Attentäter“ bezeichnet. Damit verstiessen diese Journalisten gegen ihre Berufsethik die die Achtung vor der Wahrheit (Ziffer 1 des Pressekodex), die Pflicht der sorgfältigen Recherche (Ziffer 2) und die Unschuldsvermutung (Ziffer 13) umfasst. Sie haben möglicherweise damit auch die Straftat der üblen Nachrede (§186 StGB) begangen.

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Die israelische und saudische Beteiligung an den 9/11 – Buchbesprechung

Wayne Madsen, „Der Stern und das Schwert: Die israelische und saudische Beteiligung an den 9/11-Anschlägen“, Kopp Verlag, 2015

Das Buch ist dokumentarisch wertlos. Die “Fakten” werden nicht durch Quellenhinweise belegt. Der Mossad führt gewiss verdeckte und tödliche Aktionen im Interessen des Staates Israels durch. Der Staat Israel versucht auch Anlässe für die Zerstörung der Militärmacht von umliegenden arabischen Ländern und des Irans zu finden. Aber selbst der radikalste Zionist würde einen heimtückischen Angriff auf Israels einzigen Freund, die USA, nicht im Traum erwägen. Zionisten mögen fanatisch sein, selbstmörderisch sind sie aber nicht.

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Syrischer Flüchtling al-Bakr: Offene Fragen rund um einen Terrorverdacht „Die Sache in Chemnitz [und Leipzig] stinkt“

Die Methode, labile junge Leute unter falscher – in diesem Fall islamistischer – Flagge anzuwerben, in der Herstellung von Sprengstoffen auszubilden, auf Anschläge vorzubereiten und sie dann in letzter Minute mit großem Medien-Tam-Tam als gefährliche Terroristen zu verhaften, ist ein altbewährter Kniff des FBI, um die Öffentlichkeit bezüglich der Terrorgefahr auf Trab zu halten. So etwas gibt es nur in den USA und deutsche Behörden hätten für so etwas zu viele Skrupel? Pustekuchen!

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Der Terror als Mittel zur Überwindung der Demokratie

Die bayerische Polizei setzte 2.300 Einsatzkräfte ein, um gegen ihn vorzugehen, darunter die GSG-9 und die österreichische Spezialeinheit „Cobra“. Binnen Minuten wurde das Einsatzkonzept „Sonderlage nach Amoklauf“ zur „akuten Terrorlage“ hochgedreht, obwohl es sich um einen einzelnen Attentäter handelte. Der Nahverkehr wurde lahmgelegt, der Hauptbahnhof geschlossen, die sozialen Netze berichteten von Schüssen überall. Die Polizei produzierte Panik und Terrorhysterie in einer dadurch gelähmten Millionenstadt.
München steht dabei symbolisch für den gesellschaftlichen Aufriss, an dem gearbeitet wird: Die Terrorangst wird entfacht, um humane und demokratische Grundsätze vollends fahren zu lassen. Der Ausnahmezustand soll zum Dauerzustand werden.

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Der Antiterrorkrieg der USA und der NATO-Angriff auf Libyen haben die Sahelländer ins Chaos gestürzt. Gespräch mit Jeremy Keenan

Alles begann im Jahr 2003 mit, man kann es nicht anders nennen, der künstlichen Erzeugung von Terrorismus. Vorher gab es dort nichts dergleichen, es gab keinen Terrorismus oder genauer militanten Extremismus in der ganzen Region vor 2003. Wie konnte sich eine Region, in der weitgehend Frieden herrschte, in der es keinen Terrorismus gab, die auch politisch halbwegs stabil war, über Nacht derart verändern? Der Grund ist, dass die USA in der Sahara eine zweite Front in ihrem globalen Antiterrorkrieg eröffnen wollten, ein Plan der Bush-Regierung, dessen Umsetzung mit der Pansahelinitiative, abgekürzt PSI, 2003/4 begann. Es gab damals eine Menge Propaganda. Vor allem gehörte die Entführung einer Reihe von Touristen im Frühjahr 2003 in Algerien zu dieser Inszenierung, von denen viele Deutsche waren, und alle sprachen deutsch.

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Systematisch vertuscht: CSU- Oktoberfestattentat

Heute ist zumindest erwiesen, dass die CSU jahrelang ihre schützende Hand über die neofaschistische »Wehrsportgruppe Hoffmann« (WSG)gehalten hat, zu der Köhler intensive Kontakte hatte und die der Staat lange vor dem Anschlag problemlos hätte verbieten können. Der Nachweis findet sich in den Antworten der bayerischen Innenminister auf seit 1974 von Abgeordneten gestellte Anfragen zur WSG, die sich in den Landtagsprotokollen nachlesen lassen.

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Dieser Dschihadist arbeitete als V-Mann

Irfan Peci war Deutschland-Chef der Globalen Islamischen Medienfront, die im deutschsprachigen Raum mit Terrorbotschaften und Drohvideos im Internet Propaganda für al-Qaida gemacht hat. 2009 wurde er vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) als V-Mann angeworben. Peci war einer der wichtigsten und bestbezahlten Quellen in der deutschen Islamistenszene.

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Protokolle: Türkischer Geheimdienst soll Waffen an al-Qaida geliefert haben

Der damalige Premierminister und heutige Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erklärte öffentlich: „[Die Polizei darf] keinen Lastwagen des (Geheimdienstes – d. Red.) MIT stoppen, Sie haben dazu keine Befugnis! Diese Lastwagen transportierten humanitäre Hilfsgüter [nach Syrien].“ Noch während der Durchsuchung tauchte der Gouverneur von Adana auf, Hüseyin Avni Cos. Er wies die Gendarmerie an, die Fahrzeuge unverzüglich weiterfahren zu lassen. „Die Lastwagen fahren auf Anordnung des Premierministers persönlich“, erklärte er und überreichte dem Staatsanwalt ein Schreiben vom regionalen MIT-Chef und von ihm selbst.

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Gotteskrieger im Swimmingpool

Ob der Islamist wisse, was der höchste Feiertag der Muslime sei, fragte ihn der Richter. Ufuk C. kam nicht drauf und druckste herum. »Ramadan«, sagte er dann. Der sei doch aber kein Feiertag, sondern ein ganzer Monat, gab der Richter zu bedenken. »Richtig«, erinnerte sich Ufuk C. »Ich wollte als Märtyrer sterben«, bekannte Ufuk C. Er habe fest geglaubt, dass im Märtyrerhimmel 72 Jungfrauen auf ihn warteten und dass ein Märtyrer beim Sterben kaum Schmerz erleide. »Das dauert nur eine Sekunde.« Was der Richter mit »Märtyrer, und durch« kommentierte. »Genau«, sagte Ufuk C.

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NSU-Mord in Kassel: Vorwürfe gegen Verfassungsschutz und Hessens Ministerpräsidenten – Bouffier weiß angeblich von nichts

Abhörprotokolle zum Thema NSU belasten den hessischen Verfassungsschutz. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kommt immer stärker in die Schusslinie. Er leugnet. Und lügt, sagt die LINKE.

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Israel als Problem in der modernen Welt

Warum ist es im Westen fast unmöglich, über das Leiden von Nicht-Juden zu sprechen? Warum ist das Leid des palästinensischen Volkes in unserem Empfinden und für die Politiker im Westen so bedeutungslos? Eine Antwort darauf lautet mit Sicherheit, dass Christen und Juden eine Mythologie miteinander gemein haben: dass Jehova die Welt erschuf, dass die Juden das auserwählte Volk sind und dass ihnen ein Land versprochen wurde. Was die Bedeutung von Jesus betrifft, sind Christen und Juden offensichtlich unterschiedlicher Meinung. Aber diejenigen, die an ihn glauben, werden damit Teil des universellen ,Volkes Gottes‘, das die Erde erben wird, wenn der Erlöser nach Zion zurückkehrt. Der Islam hat keinen Platz in Gottes großem Plan.

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Neue Spur führt zu mehreren Tätern – Oktoberfest 1980

Die Politikmagazine »Report München« und »Kontrovers« haben zusammen mit der Wochenzeitung Zeit Einblick in bislang geheime Akten zum Oktoberfestattentat von 1980 erhalten. Darin gebe es erstaunliche Aussagen: Demnach ist mehreren Zeugen ein junger Mann aufgefallen, der spätere Attentäter, der sich mit anderen Personen stritt, etwas Weißes in der Hand.

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Wie unterscheidet man zwischen authentischem und synthetischem Terrorismus?

Immer wenn die Gewalt plötzlich und wahllos gegen Zivilisten ausgeübt wird und die Identität der Täter sich nicht eindeutig feststellen lässt sollte man fragen, ob es eine authentische oder synthetische Terroroperation gewesen war. Die folgenden acht Fragen gestatten eine vorläufige und vernünftige Einschätzung des Ereignisses.

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