Soziopathologie in der deutschen Medienwelt

Folgende Journalisten haben drei unschuldige Menschen, Mohammed Atta, Marwan Alshehhi und/oder Ziad Jarrah, ohne jeglichen Beweis der Teilnahme am Massenmord vom 11. September 2001 beschuldigt und als „Todespiloten“, „Terrorpiloten“ oder „Attentäter“ bezeichnet. Damit verstiessen diese Journalisten gegen ihre Berufsethik die die Achtung vor der Wahrheit (Ziffer 1 des Pressekodex), die Pflicht der sorgfältigen Recherche (Ziffer 2) und die Unschuldsvermutung (Ziffer 13) umfasst. Sie haben möglicherweise damit auch die Straftat der üblen Nachrede (§186 StGB) begangen.

Weiterlesen

Der Terror als Mittel zur Überwindung der Demokratie

Die bayerische Polizei setzte 2.300 Einsatzkräfte ein, um gegen ihn vorzugehen, darunter die GSG-9 und die österreichische Spezialeinheit „Cobra“. Binnen Minuten wurde das Einsatzkonzept „Sonderlage nach Amoklauf“ zur „akuten Terrorlage“ hochgedreht, obwohl es sich um einen einzelnen Attentäter handelte. Der Nahverkehr wurde lahmgelegt, der Hauptbahnhof geschlossen, die sozialen Netze berichteten von Schüssen überall. Die Polizei produzierte Panik und Terrorhysterie in einer dadurch gelähmten Millionenstadt.
München steht dabei symbolisch für den gesellschaftlichen Aufriss, an dem gearbeitet wird: Die Terrorangst wird entfacht, um humane und demokratische Grundsätze vollends fahren zu lassen. Der Ausnahmezustand soll zum Dauerzustand werden.

Weiterlesen

Israel als Problem in der modernen Welt

Warum ist es im Westen fast unmöglich, über das Leiden von Nicht-Juden zu sprechen? Warum ist das Leid des palästinensischen Volkes in unserem Empfinden und für die Politiker im Westen so bedeutungslos? Eine Antwort darauf lautet mit Sicherheit, dass Christen und Juden eine Mythologie miteinander gemein haben: dass Jehova die Welt erschuf, dass die Juden das auserwählte Volk sind und dass ihnen ein Land versprochen wurde. Was die Bedeutung von Jesus betrifft, sind Christen und Juden offensichtlich unterschiedlicher Meinung. Aber diejenigen, die an ihn glauben, werden damit Teil des universellen ,Volkes Gottes‘, das die Erde erben wird, wenn der Erlöser nach Zion zurückkehrt. Der Islam hat keinen Platz in Gottes großem Plan.

Weiterlesen

Die neuen europäischen Überwachungsmaßnahmen

Seit 9/11 hat die EU mindestens 239 Anti-Terror-Maßnahmen beschlossen. Deren Nutzen ist nicht belegt und bislang auch nicht untersucht. Einmal eingerichtet dürfte jeder Widerstand gegen mehr Überwachung zwecklos sein: Gewöhnlich werden Gesetzesverschärfungen, neue Kompetenzen von Polizeibehörden oder neue Datenbanken nicht mehr zurückgenommen. Vielmehr ist insbesondere bei der Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten eine weitere Ausweitung auf andere Zwecke zu erwarten.

Weiterlesen

Deutschland-USA: Stabile Wertegemeinschaft?

Warum etwa wurde überhaupt gefoltert? Die Journalistin Marcy Wheeler wies Anfang der Woche darauf hin, dass es dabei mitnichten vorrangig um Informationsgewinnung gehe. Zwei andere, viel rationalere und zugleich perfidere Motive würden selten erwähnt. Zum einen ermögliche die Folter die gewaltsame Rekrutierung von Doppelagenten, zum anderen liefere sie gewünschte Aussagen, die man für öffentliche Propaganda verwenden könne.

Weiterlesen

Strafanzeige wegen übler Nachrede (Atta, Alshehhi, Jarrah)

Die angezeigten Personen haben Herrn Mohamed El Amir Atta, geb. 1. September 1968 in Ägypten, Herrn Marwan Lekrab Alshehhi, geb. 9. Mai 1978 in den Vereinigten Arabischen Emiraten, sowie Herrn Ziad Jarrah, geb. 11. Mai 1975 in Libanon, durch die Verbreitung von unbewiesenen Tatsachen öffentlich und ohne Vorbehalt als “Attentäter”, “Selbstmordattentäter”, “Todespiloten”, oder als Täter eines Massenmords bezeichnet.

Weiterlesen

Medienwissenschaftlerin kritisiert mangelnde Berichterstattung und zunehmende Propaganda.

Die Kriege in der Ukraine und in Gaza dominieren die mediale Berichterstattung. Trügt der Eindruck, daß eine große Diskrepanz zwischen der von den Medien veröffentlichten Meinung und den Ansichten der Mehrheit der Bevölkerung besteht?

Genaue Untersuchungen gibt es dazu noch nicht. Aber, wenn man die kritischen Leserkommentare in Online-Foren, die Flut an Leserbriefen, über die sich Redakteurskollegen von Zeitungen beschweren, oder auch aufgegriffene Debatten im »ZAPP«-Medienmagazin ernst nimmt, dann ist der Eindruck nicht von der Hand zu weisen, daß die öffentliche und die veröffentlichte Meinung immer weiter auseinanderdriften.

Weiterlesen

Das ist Propaganda

Nun muß nicht nur Speck, sondern auch eine politische Bewegung wie die des Maidan dem Deutschen verkauft werden. Und dieses Produkt ist nicht leicht zu vermitteln. Aus Abstand betrachtet besteht die Maidanbewegung aus einigen Tausend Menschen auf einem einzigen Platz in einer einzigen Stadt der Ukraine…Um ein solch schwieriges Produkt leichtgängig zu machen, braucht es Verkäufer, die der Deutsche sympathisch findet und denen er Vertrauen entgegen bringt.

Weiterlesen

Waren die mutmasslichen Attentäter des 11. September 2001 echte Muslime?

Dass Atta, Alshehhi und Jarrah in den USA wie Amerikaner gekleidet waren, ihren Bart abrasiert und Moscheen vermieden hatten – wie es mehrmals berichtet wurde – könnte man zwar als Tarnung auslegen. Aber wie steht es mit ihren angeblichen Drang, sich in Bars abends aufzuhalten, Alkohol zu trinken und sich mit Prostituierten herumzutreiben?

Weiterlesen

Die seltsame Radikalisierung

Im Sog des Terrors Junge Internet-Islamisten können milde Strafen erwartenVon Jan Bielicki Süddeutsche Zeitung,   19. Juli  2011 München – Es ist ein Verfahren vor großer Kulisse. Mehr als 300 Aktenordner reihen sich hinter den fünf Richtern. Im Halbkreis vor dem … Weiterlesen

Roth, Jürgen

Zitate von Jürgen Roth: “Ende Oktober 2001 gab es genügend Beweise, um sagen zu können, wer die Mörder [des 9/11] waren – und eine Vielzahl von Indizien, für die Mitverantwortung der kriminellen Organisation ‘al-Qaida’” (Seite 7) “Fanatische Kriminelle kaperten, mit … Weiterlesen

Künzel, Matthias

Zitat von Matthias Künzel: „Der erste Krieger, der Manhattan mit Selbstmordpiloten zerstören wollte, saß in der Tat in Berlin. ‚Nie habe ich Hitler so außer sich gesehen wie gegen Ende des Krieges, als er wie in einem Delirium sich und … Weiterlesen